Abschlussveranstaltung – ON THE ROAD in Berlin


Zum Abschluss unserer Infotour zur Lebenswelt junger Flüchtlinge in Deutschland, findet am 19.11.2015 um 18:00 eine letzte Filmvorstellung in Berlin-Steglitz statt.

Zu dieser Abschlussveranstaltung laden wir herzlich ein!

Gezeigt werden die drei Kurzfilme:

  • “Ich bin ein Geist”
  • “Naked trees”
  • “On my own”

Die Filmvorstellung mit anschließender Diskussionsrunde findet am:
19. November 2015 um 18:00 in der Paulsenstraße 55-56 statt.

Da wir leider nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen haben, bitten wir Sie, sich per Mail bei uns anzumelden: film@baff-zentren.org


 

ON THE ROAD in Oldenburg

Am Freitag, den 24.Juli konnten wir die Filme:

On my own
Naked tress
Ich bin ein Geist

den Oldenburger Nordlichtern präsentieren. IBIS – die interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V. organisierte den Abend. IBIS e.V. ist eines unserer Mitgliedszentren. Der Verein setzt sich seit 1994 für das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft ein.

On the RoadOn the road

Mit einem herzlichen Moin Moin wurden wir begrüßt und von Ilyas Yanc durch den Abend geführt. Im Anschluss gab es einen spannenden Input über die Tätigkeitsfelder von IBIS e.V. – Dankeschön dafür, Ilyas!
Ein Ahoi in den Norden!

 

ON THE ROAD in Rostock

Blog2Am 17.Juli waren wir in Begleitung von dem Filmtandem Ruholla und Tom (“ich bin ein Geist”) in Rostock. Im Lichtspieltheater Wundervoll wurden – organisiert über das Ökohaus Rostock e.V. – die Filme:Blog4

Make a change
On my own
Naked trees
Ich bin ein Geist

gerahmt von den Interviews mit den Filmtandems gezeigt.

Die anschließende Diskussion war sehr angeregt. Es gab viele Fragen aus dem Publikum an Ruholla und Tom, und ein großes Interesse an dem Projekt!

Es hat uns allen viel Spaß gemacht, wir wurden sehr herzlich von Kim und Micha empfangen!

Blog3BlogBlog5

Es geht weiter.. (Vor-)Premiere, Veranstaltungsreihe und Festivalsaison

Arsenal

Wir haben lange darauf hin gefiebert – nun ist es soweit:
Unsere Filme aus dem Projekt „(Un-)Sichtbare Grenzen – In Szene gesetzt“ sind im Kasten!
Das haben wir am Weltflüchtlingstag, also am 20.6., gemeinsam mit den jugendlichen Flüchtlingen und den Filmschaffenden aus dem Projekt sowie einem Publikum von 100 BesucherInnen im Kino Arsenal am Potsdamer Platz gefeiert.

Begrüßt und zu ihren Werken beglückwünscht wurden die jungen Kreativen dabei ganz offiziell durch Grußworte zum einen des Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, und zum anderen der Beauftragten des Berliner Senats für Migration und Integration, Monika Lüke.

Danach haben wir die 6 Kurzfilme, die im Projekt entstanden sind, schließlich zum ersten Mal auf der großen Leinwand gezeigt und im Anschluss beim Büffet mit allen Beteiligten, Freund_innen, UnterstützerInnen und Akteur_innen der Flüchtlings- und Menschenrechtsarbeit, aber auch der Politik diskutiert.
Die Freude und der Stolz auf die gemeinsamen Werke standen allen Teilnehmenden ins Gesicht geschrieben – und auch aus unserer Sicht war die Veranstaltung ein Riesenerfolg.
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Gute Nachrichten haben wir aber auch für alle, die diese grandiose Veranstaltung verpasst haben:

Ab sofort kann die DVD mit allen 6 Filmen und umfangreichem Bonusmaterial bei uns gegen eine Spende von 12 Euro (einschl. Versandkosten) mit einer E-Mail an film@baff-zentren.org bestellt werden.

Außerdem ist mit unserer (Vor-)Premiere nun auch die Festival- und Veranstaltungssaison eröffnet. Das heißt, unser gemeinsames Projekt ist noch nicht vorbei – es geht in die nächste Runde: Zum einen werden wir die Filme bei verschiedenen Kurzfilmfestivals und –wettbewerben einreichen. Zum anderen sind wir froh, über jedeN, der/ die uns einlädt, z.B. einen Menschenrechtsfilmabend, eine Filmvorführung mit Podiumsdiskussion zu organisieren, die Filme bei Tagungen und Schulungen zu zeigen und vieles mehr…
Bei Interesse freuen wir uns, wenn Ihr/ Sie unter film@baff-zentren.org Kontakt mit uns aufnehmt.

Preview der Filme

Am 20. Juni 2014 wird ein erstes Preview aller Filme des Projekts „(Un-)Sichtbare Grenzen – in Szene gesetzt“ stattfinden! Am Tag des Flüchtlings laden wir alle Beteiligten, Freund_innen, Bekannte, Interessierte und Akteur_innen der Flüchtlings- und Menschenrechtsarbeit in das Kino Arsenal am Potsdamer Platz, Potsdamer Str. 2 in Berlin herzlich ein. Ab 15.00 Uhr werden die 6 entstandenen Filme auf der großen Leinwand gezeigt. Anschließend ist noch Zeit sich bei Schnittchen und einem Kaltgetränk auszutauschen. Nähere Informationen zum Programmablauf folgen.

Anmeldungen bitte per E-Mail an: film@baff-zentren.org

Hier geht’s zum Flyer

Die Filme des Projekts:

  • Ayouba
  • The Miserable Life
  • Make A Change
  • Ich bin ein Geist
  • Naked Trees
  • On My Own

Interviews und mehr..

Die Filme sind im Kasten, nun ist es Zeit einen Blick zurück zu werfen und zu fragen: wie war’s? Dazu haben wir alle Tandems gemeinsam eingeladen, um ein bisschen über ihre Filme und andere Dinge mit uns zu plaudern. Weshalb sie gemeinsam einen Film gedreht haben, wie die Zusammenarbeit verlief und ob die Tandems gerne eine Fortsetzung ihres ersten gemeinsamen Werks planen sind unter anderem Thema der kurzen Interviews mit den Filmschaffenden. Diese werden auf der bald erscheinenden DVD der entstandenen Filme als Bonusmaterial veröffentlicht.Bilder Interviews

Dazu kommen noch zwei Interviews mit Hintergrundinformationen. Mit Thomas Berthold, vom Bundesfachverband unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V., wurde über die Lebenssituation von jungen Flüchtlingen in Deutschland gesprochen.

Zu den Herausforderungen und Grenzen von Geflüchteten in Deutschland, sowie zum Projekt und dessen Entstehung wurden Jenny Baron und Elise Bittenbinder von der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V., kurz BAfF e.V., befragt.    ExpertInnen

Die Filmideen der zweiten Staffel

Anna-Maria und Veera

Anna Maria wird 18. Der Film soll vom Erwachsenwerden, der persönlichen Verantwortung, dem Leben in Deutschland und ihre Wünsche für die Zukunft erzählen.

Der Film soll neben bewegten Sequenzen auch Fotos beinhalten

Djenabou und Bernadette

Djenabou möchte entlang ihrer eigenen Geschichte, die Geschichte von vielen westafrikanischen Frauen erzählen, es soll um Ungerechtigkeit gehen. Chronologisch sollen die Situation in ihrem Herkunftsland, wie auch die Schwierigkeiten in Deutschland thematisiert und benannt werden, um anderen Frauen Mut zu machen. Ob hierfür Fiktion oder Dokumentation genutzt wird, ist noch offen.

Gagandeep und Hannah

Im Film soll es um Einsamkeit gehen, die Schwierigkeiten eines jungen Mannes allein in einem fremden Land unter Fremden, denn Willen trotzdem hier zu bleiben, um seine Familie von hier aus zu unterstützen.

Marta und Béatrice

Ihr Film richtet sich an andere Flüchtlinge. Es soll sich darin um die schlechte Situation von Flüchtlingen in Deutschland drehen, u.a. um die Unterbringung und Geld. Gedreht werden soll in einem Raum, in welchem verschiedene Menschen aufeinander treffen und sich austauschen. Etwas unerwartetes passiert..

Beginn der 2. Staffel

12 Personen, 6 Tandems, zahlreiche Ideen

Sechs neue Tandems haben sich im September kennengelernt. Die Workshops zum Kennenlernen, erster Ideenentwicklung und Verfassen eines vorzeitigen Treatments, wie auch zu Licht und Kamera haben stattgefunden. Bei gemeinsamen Stammtischen konnte in einem kleineren Rahmen bei Kaffee, Tee und Kuchen noch weiter über die geplanten Filme gesprochen und sich ausgetauscht werden. Nun beginnt die intensive Tandemarbeit zur Entwicklung einer Idee, Ausarbeitung eines Drehbuchs und ersten Aufnahmen.

Auch bei dieser Staffel kann man davon ausgehen, dass in den Tandems vielschichtige und verschiedenste Filme entstehen werden. Wir sind gespannt!BildBildBildBild

Die ersten Filme sind fertig

Es wurde entwickelt, geschrieben, aufgenommen, gereist, gedreht, geschnitten, bearbeitet… und nach einigen Monaten der gemeinsamen Arbeit, haben Ende des letzten Jahres drei der Tandems ihre Kurzfilme fertiggestellt. Entstanden sind dabei drei sehr unterschiedliche Filme. Geht es bei Linah und Caros Film „Make a Change“ um die Träume und Wünsche für die Zukunft, berichtet Ayouba in Zusammenarbeit mit Michael von seiner aktuellen Situation, seinem Leben vor der Flucht nach Deutschland und seinen Erwartungen. In „Ich bin ein Geist“, von Ruholla und Tom, bekommt man einen Einblick in Ruhollas Leben mit seinen Chancen und Grenzen.

Als Zuschauer werden wir mit in die Träume, Gedanken und das Leben der drei Jugendlichen hineingenommen und dürfen so für einige Minuten die Welt aus ihrer Sicht miterleben.

Die entstandenen Filme werden nach Ende der zweiten Staffel des Projekts im Sommer zunächst bei einer gemeinsamen Premiere und dann bei unterschiedlichen Veranstaltungen in Berlin und anderen Städten zu sehen sein.

Ayouba

Ayouba und Michael

Ayouba und Michael

Make a Change

Linah und Carolin

Linah und Carolin

Ich bin ein Geist

Ruholla

Die Film-Konzepte der Tandems

Aside

Aus der Arbeit der Film-Tandems sind fünf sehr vielfältige Filmkonzepte enstanden, die wir euch hier präsentieren möchten..

EIN ANDERES BILD VON AFGHANISTAN

Tandem 1 möchte einen Film darüber drehen wie sich ein junger Mensch ohne Eltern in einer fremden Stadt fühlt, wie er sein erstes Jahr erlebt hat und wie er durch Sport Freunde gefunden hat. Gleichzeitig möchten sie mit ihrem Film ein anderes Bild von Afghanistan vermitteln.

YOU DON’T KNOW HOW HIGH YOU CAN FLY UNTIL YOU GIVE IT A TRY

Tandem 2 wants to tell the story of a 16 year old girl’s dreams of the future, how she wants to live her life after a complete new start in a foreign country. The film is about hope which encourages people to believe in a better future. The messages the film wants to spread are “the world needs to be more optimistic and people should think outside the box” and more important “you can not know how high you can fly until you give a try“.

EIN FILM ÜBER SELBSTBESTIMMUNG UND FREIHEIT

Tandem 3 möchte die Geschichte erzählen wie ein Junge aus dem Senegal nach Deutschland gekommen ist. Dabei sollen seine Ansichten zu Freiheit und was er mit seinem Leben machen will (jetzt gestern und morgen) herausgestellt werden und ein Vergleich zwischen dem Leben im Senegal und Deutschland gezogen werden.

THE TRUTH ABOUT EUROPE

Tandem 4 wants to create a film about the reality of African people in Europe. People in Africa dream about Europe, but the Tandem wants to show the people that the reality of black people in Europe is very difficult and that it is certainly not paradise.

DEATH IN A RESTAURANT

The film of Tandem 5 is focussing on the feelings and the souls of refugees and the reasons, why their thoughts are not free. It is an universal story about people who are forced to leave their home country.

Diese wunderschönen Konzepte machen Lust auf mehr. In den nächsten Wochen werden wir euch über die Umsetzung der Filme auf dem Laufenden halten.